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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
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Black Diamonds
Standard Operating Procedures
Autoren:
H. „Hannibal“ Lüdeke
R. „Sly“ Kanzleiter
M. „Kolbe“ Kolmschlag
Support:
Schmirco, Doc, Fieters, Cuca
Version: 2.0
~ 1 ~
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Inhalt
Inhalt................................................................................................................................................. 2
Einführung........................................................................................................................................ 4
Einstellungen.................................................................................................................................... 5
BMS Setup......................................................................................................................................................5
Teamspeak......................................................................................................................................................5
Vorbereitung auf den Flug............................................................................................................... 6
Nutzung der ATO............................................................................................................................................6
Festlegen des Mission Commanders..............................................................................................................6
Treffen im Teamspeak / vor dem Joining........................................................................................................6
Kommunikationskanäle (inkl. Backup) / A-A-TACAN / Laser-Codes................................................................8
Nutzung des Guard-Channels.......................................................................................................................10
Human AWACS.............................................................................................................................................10
A-A TACAN....................................................................................................................................................11
Datalink.........................................................................................................................................................11
Briefing......................................................................................................................................................... 12
Briefing durch den Missionsersteller............................................................................................................12
Briefing durch den Mission-Commander......................................................................................................12
INTEL-Phase..................................................................................................................................................12
Prioritäten.....................................................................................................................................................12
Flightinternes Briefing..................................................................................................................................13
Main Briefing................................................................................................................................................13
Pre-Flight Ground Procedures......................................................................................................14
Backup-Check In...........................................................................................................................................14
Turbinenstart................................................................................................................................................14
External Lights..............................................................................................................................................15
Victor Check In..............................................................................................................................................15
Taxi-Bereitschaft...........................................................................................................................................16
Flight Line-Up................................................................................................................................................18
Airborne........................................................................................................................................................20
In-Flight-Procedures...................................................................................................................... 21
Formation.....................................................................................................................................................21
Luftdruckeinstellungen.................................................................................................................................21
Holdings........................................................................................................................................................21
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Comms..........................................................................................................................................................21
Air-Refueling................................................................................................................................................. 23
Landing Procedures.......................................................................................................................24
Anflug auf die Airbase...................................................................................................................................24
Overhead Approach (schematisch)...............................................................................................................25
Touchdown / Parking / Leaving 3D...............................................................................................................26
Nach dem Flug............................................................................................................................... 26
Debriefing.....................................................................................................................................................26
Brevities.......................................................................................................................................... 28
~ 3 ~
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Einführung
Auf den folgenden Seiten werden die Standardprozeduren, wie wir sie bei den 49
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Black
Diamonds durchführen, beschrieben.
Diese Prozeduren sind ein lebendes Projekt, das sich sowohl mit den Bedürfnissen der
Staffel, als auch mit den Simulationen weiterentwickelt.
Sie sind ausgelegt für die Simulation „Falcon BMS“. Für DCS-Varianten wird ein
angepasstes Dokument zur Verfügung gestellt.
Die SOPs verstehen sich als Regelwerk, das im Normalfall eingehalten werden sollte. Es
wurde viel Arbeit investiert, über jedes Kapitel wurde diskutiert. Wenn dir also einmal der
Sinn eines Kapitels nicht klar sein sollte, sei dir dennoch gewiss, dass sich einige Leute
darüber Gedanken gemacht und es für richtig und wichtig erachtet haben.
Die Prozeduren haben das Ziel Ordnung zu schaffen. Indem wir Standards definieren,
verkürzen wir z.B. Briefings und verringern die Kommunikation, da viele Dinge im Voraus
klar sein sollten.
Wir sind eine Staffel mit wenigen Regeln. Unsere Staffelphilosophie weist diverse
Freiheiten aus, gewissermaßen ein Widerspruch zur Pflicht, diese SOPs als Regelwerk zu
sehen.
Wir haben versucht, diesen Spagat nicht zu vergessen und dieses Dokument entsprechend
kurz zu fassen.
Nichtsdestotrotz sind dies Standards. Bekanntermaßen können Situationen vom Standard
abweichen.
Grundsätzlich daher folgende Regel: Der Standard gilt, sofern nichts anderes gebrieft
wurde! Dabei greift die übliche Hierarchie bei einem Flug: MC → Package Lead → Flight-
Lead. Bestimmt also der MC, dass nach SOPs geflogen wird, ist dies von allen
durchzuführen. Stellt der MC diese Entscheidung frei, hat z.B. der Flight-Lead für seinen
Flug die Möglichkeit, aufgrund bestimmter Umstände von einigen SOPs abzuweichen.
Die SOPs sind kein Trainings-Handbuch – dies würde bei Weitem den Rahmen sprengen.
Wenn dir also Handhabungen einiger Prozeduren unklar sind, informiere dich über das
Manual oder kontaktiere einen Instructor Pilot!
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Einstellungen
BMS Setup
Wie auf dem nachfolgenden Bild zu sehen ist, fliegen wir mit realistischen Einstellungen.
Hierzu gehören die rot markierten Einstellungen, die wir als verpflichtend ansehen.
Die grün hinterlegten Einstellungen sind frei wählbar.
Teamspeak
Erfahrungen haben gezeigt, dass die Voice-Activation-Einstellung nur in sehr seltenen
Fällen exakt genug eingerichtet ist. Häufig hört man Nebengeräusche, die in Briefing oder
Flug störend sind. Daher ist die Push-to-Talk-Funktion unbedingt einzurichten!
Ferner sind Whisper-Listen einzurichten, bei denen über „Broadcast“ die gesamte Channel-
Familie angefunkt werden kann.
Zusätzlich sind einige Tastenkombinationen sinnvoll, um z.B das Mikro stumm zu schalten
oder den Kanal zu wechseln.
Es gibt folgende Zusammensetzungen zum Callsign:
Es gibt grundsätzlich keinen Präfix! Die Staffelzugehörigkeit ist durch den Diamanten
erkennbar.
Das Callsign sollte das gleiche sein wie im Forum und in der Simulation.
Es gibt die Suffixe (IP), (SP) und (LCR). IP kann sich jeder nennen, der sich in der
Lage fühlt, anderen sein Wissen zu vermitteln. Der Status (SP) oder (LCR) wird vom
IP im Basic-Training vergeben.
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Vorbereitung auf den Flug
Nutzung der ATO
Ist ein Briefing in der ATO vorhanden, ist dieses auch vor dem Flug entsprechend zu
studieren. Die ATO ist nicht nur als ein Tool zum Buchen eines Flight Slots gedacht,
sondern dient auch dazu, die teilnehmenden Piloten über die anstehende Mission zu
informieren. Viele Fragen werden dann schon beantwortet. Es gehört zum guten Ton, die
Arbeit, die sich der Missionsersteller gemacht hat, dadurch zu würdigen, dass man sich
relevante Informationen aufschreibt. Das verhindert das lästige Nachfragen zu bereits
bekannten Details zur Mission.
Gleichzeitig ist es natürlich von Vorteil, wenn der Missionsersteller sich die Zeit nimmt und
seinem Eintrag in der ATO möglichst viele wichtige Informationen hinzufügt, wie Callsigns,
Muster, Loadout, kurze Flugbeschreibung, Server-IP, etc..
Festlegen des Mission Commanders
Wenn in einem Package mehrere Flights beteiligt sind (z.B. das typische Strike Package
bestehend aus Strike, SEAD Escort und Escort), dann wird ein MC bestimmt. Der
Missionsersteller trifft die Entscheidung darüber, wer den MC übernimmt.
Der Regelfall ist, dass der MC in dem zu beschützenden Flight (Strike) sitzt.
Im Idealfall gibt der Missionsersteller bereits in der ATO an, welcher Slot den MC
übernimmt. Somit weiß auch derjenige, der sich dort einträgt, was auf ihn zu kommt und
kann sich entsprechend vorbereiten.
Treffen im Teamspeak / vor dem Joining
Die Piloten finden sich natürlich pünktlich im TS ein. Wie definiert man in diesem Fall
„pünktlich“?
In unserem Fall sollten ca. 10 Minuten eingeplant werden. Das heißt also, ist ein Flug
für 20:15 Uhr gebrieft, sollte man bereits um 20:05 Uhr am PC sitzen. Denn 20:15
heißt, dass man zu diesem Zeitpunkt komplett bereit ist, auf den Server zu Joinen.
Vorab sollte jedoch folgendes durchgegangen werden:
Software-Check: TrackIR, MFD-Extractor, Script-Editor, Stick-Profil, etc.
Hardware-Check via BMS-Setup: Stimmen die Tastenbelegungen → Device-
Sortierung, Achsenbelegungen, korrektes Keyfile, etc.
Check der Server- und IVC-IP, Bandbreite und Theater
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Dies heißt im Umkehrschluss für den Host auch, dass diese Daten entsprechend rechtzeitig
bereit zu stellen sind, entweder über die ATO, oder über die Channel-Description im
Teamspeak. Im Idealfall auf beiden Wegen!
Ferner ist der Host dafür zuständig, dass der Server (in diesem Fall) um 20:15 Uhr bereit
zum Joining ist!
Findet der Flug auf einem Dedicated Server statt, versteht sich der Missionsersteller als
Host!
Joinen des Servers
Treffen in der Chat Lobby
Nachdem der Server gestartet wurde, gibt der Host das bekannt, z.B. mit
Im Falle einer Mission auf dem Dedicated Server gilt der Missionsersteller als Host!
Im Anschluss können die Clients dem Server beitreten.
Sobald ein Pilot beigetreten ist, öffnet er den Chat und gibt die aktuelle Anzahl der Piloten
(einschließlich sich selbst) in die Chatzeile ein.
Wenn der letzte Pilot dem Server beigetreten ist, muss kontrolliert werden, dass jeder jeden
sieht. Die Anzahl der zu sehenden Piloten (inkl. Sich selbst) ist wieder in den Chat
einzugeben. Erst wenn alle die korrekte Anzahl der Piloten eingegeben haben, geht es mit
dem nachfolgenden Punkt weiter.
IVC Check
Wenn alle Piloten anwesend sind und der Lobby Check In erfolgreich abgeschlossen
wurde, erfolgt mit jedem Piloten der IVC check per F2.
F2 deswegen, weil einige die F1-Frequenz für den Human-AWACS geändert haben.
Dies läuft folgendermaßen ab:
Der Host ruft in Chatlobby-Order zum IVC-Check auf.
Der aufgerufene bestätigt lediglich durch „Check“.
~ 7 ~
„Server ist hot. Ihr könnt joinen“
„Hannibal?“
„Check!“
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Joinen der Mission
Es wird grundsätzlich in Chatlobby-Order gejoint.
Ein joinender Spieler gibt das Joinen bekannt:
Sobald man in der Mission ist, wird die Zeit gestoppt.
Anschließend wird der zugewiesene Slot besetzt
Danach wird der entsprechende Call abgesetzt
Dies ist das Signal für den nächsten in der Lobby, zu joinen!
Der letzte, der in die Mission Joint, gibt dies bekannt
Kommunikationskanäle (inkl. Backup) / A-A-TACAN / Laser-Codes
Vergleiche dazu folgende Grafik:
~ 8 ~
„Hannibal, committing“
„Hannibal in Slot, time stopped“
„Sly in Slot, time stopped, last one!“
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Nutzung des Guard-Channels
Folgende Bedingungen sollten erfüllt sein:
- Es sind zwei oder mehr Packages an einem Flug beteiligt. UND
- Die Packages nutzen unterschiedliche UHF Kanäle. UND
- Sie operieren in räumlicher Nähe zueinander. UND
- Es gibt die Notwendigkeit zur Kommunikation.
Eine Notwendigkeit kann sich beispielsweise daraus ergeben, dass besondere
Bedrohungslagen (einfliegende Air Threats, SAMs) oder Taktik- / Zielabsprachen
erforderlich sind. Auch das Erreichen oder Verlassen des Missionsgebietes kann dazu
gehören.
Es kommunizieren ausschließlich die Package-Commander untereinander! Ausnahme
bildet hier natürlich der „Buddy-Spike“-Call.
Der anfragende Pilot muss den Hinweis darauf geben, dass per Guard gerufen wird, da
man das sonst nicht unbedingt mitbekommt.
Nach Beendigung der Kommunikation muss man den Schalter unbedingt wieder auf SQL
zurückstellen, da ansonsten die ganze Zeit auf Guard kommuniziert wird!
Aufgrund des „Buddy-Spike“-Calls ist eine Belegung auf dem Stick ratsam!
Human AWACS
Der Human AWACS nutzt den TS-Channel „AWACS“. Die Taste F1 (also den UHF Kanal)
hat er manuell in der Falcon BMS.cfg auf den genutzten UHF Kanal (Tactical) anzupassen.
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Falcon 1, Viper 1, via Guard“
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A-A TACAN
Der A-A TACAN (Yardstick) ist während des RAMP einzustellen. Ein Flight hat immer beide
Bänder zur Verfügung (x und y). Hierbei ist das y-Band vom Lead einzustellen!
Der Element Lead hat bei Bedarf die Möglichkeit, das x-Band zu nutzen (z.B. Bei Counter
Rotating). Das versetzt den Element Slot in die Möglichkeit, lediglich durch Bandwechsel
zwischen der Entfernung von Lead und Element Lead hin und herzuschalten.
Sollte der Flight Lead im Kampf fallen, übernimmt der Element Lead automatisch die
Funktion des Flight Leads und sollte dementsprechend seinen A-A TACAN anpassen,
wenn es die Situation zulässt.
Datalink
Die Datalinkrunde wird nur durch den Flight-Lead des zuerst startenden Flights im Package
initiiert!
Fällt dieser aus, übernimmt der zweite gestartete Lead.
Alle Piloten stellen sicher, dass der DL-Initiator und potentielle Backups eingestellt
sind!
Bei größeren Packages ergibt es Sinn, eine einheitliche Regelung in Bezug auf die Slot-
Vergabe vorzugeben (Aufgabe des MC!). Oftmals wird die Anzahl der Slots (max. 8)
überschritten. Dann muss man mit einer Mangelverwaltung leben, heißt, man kann nicht
alle Jets in der Intraflight Seite eintragen. Wie die Slots im Einzelfall belegt werden, richtet
sich nach individuellen Erfordernissen.
Sinnvolle Reihenfolge bei der Eingabe:
- Eigener Flight
- Flight Leads
- MC / FAC
- Element Leads
- Wingmen
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Briefing
Briefing durch den Missionsersteller
Der Missionsersteller gibt noch einmal Primärziel und eventuelle Sekundärziele bekannt.
Anschließend kann er noch auf Besonderheiten eingehen, sofern er welche für diesen Flug
vorgesehen hat.
Briefing durch den Mission-Commander
Der MC moderiert das Briefing!
Er bestimmt nun die Taktik, mit der er das vom Missionsersteller vorgegebene Ziel
erreichen möchte. Falls ein Air-Refueling statt findet, entscheidet er auch, ob dies auf dem
In- oder Egress durchgeführt wird.
Des Weiteren legt er ggf. Codewörter für bestimmte Ereignisse fest, nennt Kriterien für
einen Missionsabbruch und weist „Green Vectors“ und Holding-Areas zu.
Der MC hat auch die finale Entscheidungskompetenz, sollte es während des Briefings zu
Unstimmigkeiten kommen.
INTEL-Phase
Der MC verteilt nun Aufklärungsaufgaben an einzelne Piloten.
Es gilt Informationen zu sammeln über: Air Threats, SAM Threats, Friendly Flights, Wetter,
AWACS, Tanker.
Zeitlimit: 5 Minuten (Bei sehr großen Missionen kann der MC das Limit hoch setzen.)
Anschließend werden die gesammelten Informationen vorgetragen.
Prioritäten
Nun hat jeder Flight-Lead die Möglichkeit, Prioritäten bei den anderen Leads oder dem MC
anzufordern.
Beispiel:
Der Strike-Lead kann beim SEAD anmerken, dass ihm vielleicht die Zerstörung einer
SA2 im Zielgebiet nicht wichtig ist, eine SA15 10nm vor dem Ziel jedoch schon.
Gleiches gilt für den Escort-Lead, für den eventuell eine bestimmte SAM zerstört
werden muss, um optimal wirken zu können.
Gleichzeitig kann der Escort dem Strike eine maximal mögliche Playtime vorgeben,
da länger möglicherweise der Schutz im Zielgebiet nicht aufrecht erhalten werden
kann.
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Flightinternes Briefing
Somit bleiben für das Flightinterne Briefing noch folgende Aufgaben:
Bei Strike / Interdiction / SEAD: Zielzuweisung
Bewaffnung (ggf. ändern), Laser-Codes setzen
Threat-Points und STP-Lines setzen
Flight-Procedures (Flughöhen, Bingo-Settings, etc.)
Emergency Procedures
Weitere Prozeduren, die ggf. vom Standard abweichen
Nachdem diese Punkte abgearbeitet wurden, meldet der Lead an den MC
Main Briefing
Folgende Punkte sollten möglichst kurz und prägnant abgearbeitet werden:
Flight-Name (Callsign) und Auftrag (z.B. Falcon1, Escort)
Art und Anzahl der Jets (z.B. F16C-50, 4-Ship), Human und KI Piloten
Take-Off Time und Startflughafen / Bei Abweichung Landeflughafen
Bewaffnung
Geplante Einflughöhe, Zeiten am Push-Point und am Ziel
Anschließend meldet der Lead:
und gibt somit den Staffelstab weiter an den nächsten Flight-Lead.
Sind alle Flights mit ihrem Briefing fertig, übergibt der MC das Kommando zurück an den
Host.
Dieser gibt das Kommando, den eigenen Flug in der Liste doppelt anzuklicken und danach
den eigenen Pilotenslot. Grund ist, dass man dadurch sicher stellt, dass jeder in seinem
Slot ist.
Es ist absolut erforderlich, vor dem Eintreten in die 3D-Welt die Datacardridge gespeichert
zu haben. Als weitere Sicherheitsbarriere fordert der Host die Piloten auf, dies zu tun.
Anschließend folgt das Kommando zum Missionsstart.
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„<Flight-Callsign> is Ready for Main Briefing“
„<Flight-Callsign> is briefed and ready“
„All Pilots, Flight Slot Check“
„All Pilots, Save DTC“
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Pre-Flight Ground Procedures
Backup-Check In
Direkt nach dem Einstieg in das Cockpit wird zunächst der Backup-Check In durchgeführt.
Die entsprechenden Kanäle wurden bereits in der Grafik unter Kommunikationskanäle
erläutert.
Der Flight Lead meldet sich als Erster auf dem Backup-Channel. Dies sollte er ca. eine
Minute nach dem Joining tun, um sicher zu stellen, dass bereits alle den Backup-Channel
eingestellt haben.
Der Call wird von allen anderen Piloten der Reihe nach bestätigt, um sicherzustellen, dass
alle im Channel sind. Dies wird jeweils durch den Lead bestätigt!
Beispiel:
Antwort Lead:
Falls die Verbindung schlecht sein sollte, kann der Lead dies beim Check-Call anmerken.
Beispiel:
Turbinenstart
Haben sich alle Piloten des Flights über den Backup UHF Kanal gemeldet, gibt der Flight
Lead das Kommando zum Starten der Triebwerke. Auch dies wird – wie jede andere Lead-
Anweisung der Reihe nach bestätigt!
Beispiel:
Sobald das Triebwerk hoch gefahren ist, wird auch dies der Reihe nach bekannt gegeben:
~ 14 ~
„Falcon 1, Check-In Backup-
Channel“
„Falcon 1, start your engines“
„Check“
„Falcon 1-2, Check your Mike“
„2“
„1, Good Jet“
„Falcon 1-2“
„2, Good Jet“
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External Lights
Grundsätzlich gilt: Direkt nach Triebwerkstart: Anti Collision Lights an, Positionslichter BRT
& Flash! Sobald man Ready to Taxi ist, werden zusätzlich die Landing-Lights eingeschaltet
und die Positionslichter auf Steady gestellt.
Dies dient der Unterscheidung von Human und KI.
Ausnahme: Im Falle einer Notlandung, einer Betankung am Boden und am Tanker in der
Luft wird die Einstellung der Positionslichter zurück auf „Flash“ gewechselt.
Victor Check In
Nachdem das Alignment gestartet wurde und die Piloten die ersten Settings gemacht
haben, gibt der Lead die Anweisung, von der Backup Kommunikation auf UFC zu
wechseln. Hierzu kann es hilfreich sein, eine Uhrzeit festzulegen und diese durchzugeben.
Es muss sichergestellt sein, dass bis dahin die Data Cartridge geladen wurde, damit man
im UFC die richtigen Kanäle eingestellt hat.
Beispiel:
Sobald alle die Bereitschaft bestätigt haben, gibt der Lead die entsprechende Anweisung:
Anschließend erfolgt dann der Comms-Check im VHF-Kanal. Dies läuft nach gleichem
Schema wie beim Backup Check-In!
Antwort Lead:
~ 15 ~
„Falcon 1, Standby for UFC Check-In“
„Falcon 1, Check in Victor 1“
„Falcon 1-2“
„Check“
„2“
„3“
„4“
„Falcon 1, Push UFC“
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Einstellungen während des RAMP
Der Lead wird den QNH abfragen. Dies kündigt er vorher an. Nachdem dies von allen
bestätigt wurde, kommt der Tower-Call.
Grundsätzlich sollte es im Funkverkehr so ablaufen, dass der Lead eine Aktion ankündigt,
diese dann der Reihe nach von den Piloten bestätigt wird, und erst danach führt der Lead
die Aktion aus.
Um dieses Dokument kurz zu halten, werden weitere Funkbeispiele daher nicht immer mit
Antworten versehen sein!
Außerdem sind folgende Dinge während des RAMP zu checken / einzustellen:
A-A TACAN
Datalink
ggf. Lasercode
Bingo-Settings
Die Verfügbarkeit des A-A TACAN gibt der Lead bekannt.
Taxi-Bereitschaft
Sobald man alle Einstellungen getätigt hat und das INS-Alignment beendet ist, wird die
Außenbeleuchtung wie bereits beschrieben umgestellt und der Lead entsprechend
informiert:
~ 16 ~
„Falcon 1, Standby for QNH“
„Falcon 1, Yardstick up“
„2, Timber Sweet“
„1, ready to taxi“
„2“
„3“
„4“
„2, ready to taxi“
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Taxi
Sobald der gesamte Flight Ready to taxi ist, fragt der Lead beim Tower die Taxi-Freigabe
an. Ist diese erteilt, gibt der Lead für die anderen Flights auf Uniform bekannt, wer rollt und
wohin.
Auf großen Airbases (Bsp. Kunsan) sollte auch der Weg angegeben werden!
Danach entfernt jeder Pilot im Flight die Chocks.
Das Taxi erfolgt in Trail-Formation! Kurz nach dem los rollen führt jeder Pilot selbstständig
einen kurzen Bremscheck durch.
Die Wingmen geben auf VHF bekannt, dass sie unterwegs sind:
Der Abstand zwischen den Jets sollte ca. 300ft beragen. Hierzu folgende grafische Hilfe:
Die Geschwindigkeit beträgt beim Rollen max. 20kts G/S (Ground Speed). Zum Monitoren
der Geschwindigkeit empfiehlt es sich, die INS Page (List-6) aufzurufen.
Hold-Short
Sofern an der Airbase verfügbar, wird in der Last-Chance-Area geparkt. Falls nicht, wird die
bekannte „Hold-Short-Position“ eingenommen.
Das erreichen der Area wird via UHF vom Lead bekanntgegeben:
oder:
~ 17 ~
„Kunsan Tower, Falcon 1, 4-Ship F16 taxi to RWY 36 via
Taxiway Foxtrot and Papa for Hold-Short“
2 is taxiing“ …
„Falcon 1, holding short at
EOR, RWY 36“
„Falcon 1, holding short RWY
36“
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Folgende Dinge werden hier durchgeführt:
Wind Check
Aktivierung der Radar-Altitude
Ggf. Hotpit Refuel
Preflight Checks
Abwarten der gebrieften Takeoff-time
Starten des Datalinks vom Lead des zuerst startenden Flight
Wichtig beim Hotpit Refuel:
Der Lead entscheidet, ob ein Hotpit Refuel gemacht wird oder nicht. Kein Pilot führt diesen
selbstständig durch! Dies soll Spritunterschiede bereits direkt nach dem Takeoff vermeiden.
Die Aktion wird natürlich wieder durch den Lead bekannt gegeben:
Auch die Verfügbarkeit des Datalinks wird bekannt gegeben:
Takeoff
Flight Line-Up
Ist die Takeoff-Zeit beinahe erreicht, der Traffic gecheckt (Landende Flights haben immer
Vorrang!) und die Freigabe vom Tower erteilt, wird der Jet auf die Runway geführt. Vorab
gibt der Flight Lead via UHF diese Absicht bekannt und verkündet gleichzeitig die Takeoff-
Prozedur:
Sofern nicht anders gebrieft, erfolgt der Takeoff nach folgenden Kriterien:
Der Lead positioniert sich auf der äußeren, dem Taxiway abgewandten Lane. Der Wingman
nimmt die jeweils andere Lane und richtet seinen Jet so aus, dass sich die Räder des
Hauptfahrwerkes des Lead Jets überlagern, wie in den nachfolgenden Bildern gezeigt.
~ 18 ~
“Kunsan Tower, Falcon 1, taking the active runway 36 for Element-
Departure, Full Gate, 5 sec. Spacing”
Falcon 1, request hotpit refuel“
„Falcon 1, Dolly Sweet“
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Anschließend meldet jeder, dass er ausgerichtet und bereit ist:
Daraufhin fährt der Lead bei gehaltener Wheelbrake sein Triebwerk auf 80% hoch und
meldet:
Sobald die 2 ebenfalls sein Triebwerk auf 80% hochgefahren hat, wird gemeldet:
Der Lead meldet nun
Im gleichen Moment löst er die Bremse und startet mit vollem Nachbrenner.
Die 2 folgt 5 Sekunden später.
~ 19 ~
„1, In position and Ready“
„1, Standby Brakes, run´em up“
„2, Standby. All in green“
„1, Brakes Now“
„2, In position and Ready“
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Der Rotate erfolgt bei 180kts mit einem Anstellwinkel (Guncross) von 10°.
Gate bis 250kts bei 5° Steigung.
Das zweite Element folgt mit dem Lineup, sobald die 2 rollt.
Airborne
Jeder meldet nach dem Abheben:
Sobald der letzte Jet eines Flights diesen Call abgesetzt hat, wird automatisch auf
Steuerpunkt 2 eingedreht. Auf diesem Weg erfolgt der Rejoin.
Ist der Lead auf Kurs, meldet er via UHF dem Tower:
Dies ist für den gesamten Flight das Signal, auf den gebrieften Tactical UHF zu wechseln.
Nachdem dies gemacht wurde, wird auf VHF bestätigt. Der anschließende Check-In erfolgt
jedoch erneut lediglich durch den Lead. Dabei nennt er AWACS die Package-Nummer und
ob er in der geplanten Zeit ist:
Die Wingmen bestätigen anschließend auf VHF, dass sie gewechselt haben
~ 20 ~
„1, Airborne“
„Kunsan Tower, Falcon 1. Airborne,
switching to Tactical“
„Magic, Falcon 1. Package 165, Checking in
Tactical, Rolex +1“
„2, Airborne“
„2, on Tactical“
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In-Flight-Procedures
Formation
Die Standard-Formation ist Wedge, das Spacing sollte bei etwa 0,2nm liegen.
Nach jedem Engagement oder sonstigen Aktionen, bei denen die Formation aufgelöst wird,
hat der Lead zeitnah den Rejoin anzuweisen!
Luftdruckeinstellungen
Während bei Start und Landung mit dem QNH gearbeitet wird, ist der Luftdruck ab einer
Höhe von 15.000 ft auf Standard einzustellen (2992 Quecksilbersäule).
Holdings
Holdings werden links herum gedreht (gegen den Uhrzeigersinn) bei 30° bank und 280 –
320 Kts (CAS). Dies sollte zu einer Legtime von etwa 1,5 Min führen. Sollten andere
Legtimes erforderlich sein, ist es sinnvoll vom Standard abzuweichen bzgl. Speed und
bank.
Flughöhen:
A-G-Flights: 22.000 ft
A-A-Flights: 28.000 ft
SEAD-Flights: 30.000 ft
Comms
Hier wird nun nicht auf Comms in speziellen Situationen eingegangen (Engagements,
Sortings, etc.) da dies bei Weitem den Rahmen sprengen würde.
Jedoch gibt es hierzu andere Dokumente und Trainingseinheiten, sollte hier Bedarf
bestehen.
Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass in diesem Kapitel auf Grundsätzliches zur
Funkdisziplin eingegangen werden muss.
Zwar ist dieser Punkt ins Kapitel “In-Flight-Procedures” eingegliedert, der Inhalt gilt jedoch
genau so im Pre- und Post-Flight!
Die Kommunikation kann darüber entscheiden, ob eine Mission ein Erfolg wird oder nicht.
Je mehr Flights unterwegs sind, desto mehr Funkdisziplin ist von Nöten.
Grunsätzlich gilt:
Übergeordnete Kanäle haben Vorrang! Ganz oben steht hierbei Guard. Wird auf Guard
gefunkt, sollten alle anderen Calls unterbrochen werden! Dies gilt auch für AWACS!
Guard-Calls sind in der Regel sehr seltene, aber gerade deswegen sehr wichtige Calls
zwischen zwei oder mehreren Packages. Möglicherweise gilt dies der Koordination zweier
Package-Leads, Hilferufe oder Buddy-Spike-Calls.
~ 21 ~
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Wer auf Guard funkt, hat dies anzukündigen, da man sonst den Unterschied zum Tactical
nicht mitbekommt.
Gleiches gilt natürlich für den UHF-Funk: Sobald auf UHF gefunkt wird, sind Calls auf VHF
einzustellen. Oberste Priorität haben hierbei Buddy-Spike-Calls, Calls vom MC und von
AWACS.
Dann erst kommt die Kommunikation zwischen Flight Leads.
Um hier eine gewisse Ordnung beizubehalten, ist jede Partei dazu verpflichtet, lediglich
wichtige Informationen über UHF weiter zu geben und diese so knapp wie möglich zu
formulieren. Dies gilt für Flight Leads genauso wie für AWACS. Hierzu gibt es eine Reihe
von Brevities, die das unterstützen. Eine Auswahl davon sind im letzten Kapitel der SOPs
gelistet.
Grundsätzlich sind “Picture-” und “Threat-Calls” den A-A-Flights vorbehalten! Lediglich,
wenn der Strike in Bedrängnis gerät und die Escort ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen
kann, sind derartige Calls auch dem Strike gestattet!
Fence-Check
Der Fence-Check sollte vor der FLOT oder rechtzeitig vor dem ersten Feindkontakt
durchgeführt werden.
Dabei ist folgendes durchzuführen:
Master Arm
(sofern notwendig) Laser Arm
Countermeasure Settings (inkl Jammer-Check)
Masterlight Off
Waffenkonfiguration (sofern noch nicht geschehen)
Treibstoffcheck
Anschließend wird wieder der Reihe nach die Durchführung inkl. Treibstoffstand via VHF
gemeldet.
Zusätzlich sollte der Lead (je nach Situation) regelmäßig Ops-Checks einfordern!
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„Falcon 1-1, via Guard! ….“
„1, Fence-In complete, Fuel 09.5,
tanks feeding“
„2, Fence-In complete, Fuel 09.2,
tanks feeding“
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Air-Refueling
Auch beim Air-Refueling sind einige Dinge zu beachten, da es unter Umständen auch mal
voll werden kann am Tanker.
Oberste Regel: Fuel Management! Auch wenn es zum Air-Refueling geht, hat der Lead
sicherzustellen, dass alle Wingmen ausreichend Treibstoff haben, um ggf. In der
Warteschleife zu hängen.
Zunächst erfolgt der UHF-Wechsel von Tactical auf Tanker (Channel 12). Hierzu meldet der
Lead sich natürlich erst auf dem Tactical ab und anschließend auf Tanker-Frequenz an.
Natürlich erfolgt die Anweisung auch Flightintern auf VHF, welche durch jeden Wingman
bestätigt wird, bevor der Wechsel durchgeführt wird.
Es folgt der Fence-out, Umschalten der Collision-Lights auf “Flash” und die Deaktivierung
des Radars.
Ab einer Entfernung von 10nm meldet lediglich der Lead seinen Flight am Tanker an!
Jets in Warteschleife reihen sich in Close Formation Echelon left am Tanker ein.
Fertig betankte Jets gehen ins Echelon right.
Das Abmelden jedes Piloten (Z-3) nach der Betankung ist unerlässlich, da sonst der Tanker
für andere Flights nicht frei wird!
Sind alle Maschinen des Flights betankt, wird sich vom Tanker entfernt und es erfolgt der
erneute UHF-Wechsel auf Tactical sowie der Fence-In.
~ 23 ~
2. Flight
1. Flight
„Magic, Falcon1. Leaving Tactical for Refuel“
„Falcon1, 4-Ship F16, checking in Uniform12“
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Landing Procedures
Anflug auf die Airbase
Zum Anflug findet erneut der UHF-Frequenzwechsel statt (von Tactical auf Tower). Hierzu
meldet sich der Lead etwa 25nm vor der Airbase vom Tactical ab und nach dem Wechsel
beim Tower an.
Das Standard-Landeverfahren ist der Overhead-Approach. Dieser ist schematisch auf der
folgenden Seite dargestellt.
Dabei ist folgendes zu beachten:
Lediglich der Lead meldet sich nach dem UHF-Wechsel beim Tower an (T-2)! Dies kann er
bereits bei 20nm Entfernung machen. Es dient lediglich dazu, die Aktive RWY zu erfahren
und die RWY-Beleuchtung einzuschalten.
Die Break-Richtung richtet sich nach den Gegebenheiten der Airbase. Es wird immer weg
von der Airbase gedreht. Ist eine Base so aufgebaut, dass es 2 parallele Runways gibt und
die Anlagen rundherum gebaut sind, wird immer so gedreht, dass die andere Runway nicht
gekreuzt wird!
Bsp. Choongwon: Sollte die Aktive Runway 34 Lima sein, wird ein Left Circuit geflogen. Bei
der aktiven Runway 34 Romeo wird ein Right Circuit geflogen. Die Formation richtet sich
ebenfalls danach: Bei einem Left Circuit wird Echelon right geflogen, bei einem Right Circuit
wird Echelon left geflogen. Dies dient der Deconfliction beim Break.
Sobald sich ein Flight bei Initials angemeldet hat, haben andere anfliegende Flights zu
warten. Erst, wenn dieser Flight „On Final“ gemeldet hat, kann der nächste Flight Initials
anfliegen.
Die Reihenfolge organisieren – sofern kein Human ATC vorhanden ist – die Flight Leads
unter sich!
Gelandet wird immer auf der „Hot Lane“. Das ist die der Taxiway abgewandten Seite!
Sobald beim Bremsvorgang 60kts erreicht wurden, wird das NWS aktiviert und auf die Cold
Lane gewechselt, um nachfolgenden Jets bei Problemen die Möglichkeit einzuräumen, auf
der Hot Lane durchzustarten.
Ein solcher Fall wird durch den entsprechenden Piloten auf UHF bekannt gegeben:
~ 24 ~
„Magic, Falcon 1, leaving
Tactical for RTB“
„Kunsan Tower, Falcon 1,
checking in Tower-Frequency“
„Falcon1-3, go around!“
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Overhead Approach (schematisch)
~ 25 ~
1. Anflug ankündigen 10nm vor der Base
auf UHF Tower Frequenz (nur Lead):
„Falcon 1, 4-Ship, Inbound for
Overhead, Left Circuit, Runway XY“
2. Anflug bis Initials (5nm vor RNW),
spätestens dort folgende Parameter
erreichen: 1500ft. AGL, 300kts, close
Echelon-Formation. Sollten diese
Parameter beim Initials nicht erreicht
sein, wird der Anflug abgebrochen!
3. Erreichen des Initials ankündigen (nur
Lead auf UHF):
„Falcon 1, Inititials for Overhead,
Runway XY”
4. Midfield Break ankündigen (VHF) &
einleiten:
“Falcon 1-1, On the break”
5. 180° Turn, 60° bank, konstante Höhe,
gleichzeitig sinkende Geschwindigkeit
(Schubeinstellung beibehalten).
Wingmen folgen in 5 Sek. Abstand
6. Gegenanflug ankündigen (VHF):
“Falcon 1-1, On the Downwind”
Geschw. auf 230 kts. anpassen und
Höhe v. 1500 AGL beibehalten.
7. In Höhe Runwayschwelle: Gears down
8. Wenn Runwayschwelle etwa 45°
hinter dem Jet: eindrehen auf RWY
(30-45° bank) und leicht sinken (2,5°
bis 3°, nicht unter 500 ft.). Airbrakes
nach Bedarf. Geschw. auf
Anfluggeschwindigkeit reduzieren.
Ankündigen (VHF):
„Falcon 1-1, On the Pearch“
9. Short Final ankündigen (Lead auf
UHF, alle Wingmen auf VHF):
„Falcon 1, On Final“
1.
2.
4.
5 nm
5 Sek.
5 Sek.
5 Sek.
5.
6.
7.
8.
9.
3.
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Touchdown / Parking / Leaving 3D
Nach Aufsetzen des Hauptfahrwerks die Nase oben lassen und aerodynamische Bremse
bis etwa 100kts nutzen (Vorausgesetzt Runwaylänge > 6500 ft.).
Ab 60kts Wechsel auf Cold Lane (der Taxiway-zugewandten Seite).
Sobald der letzte im Flight gelandet ist und die Runway verlassen hat, meldet dies der Lead
auf UHF.
Die Maschinen werden auf der RAMP abgestellt und der Engine-Shutdown vorbereitet.
Sobald alle bereit sind, gibt der Lead das Kommando zum Engine-Shutdown und Verlassen
der 3D-Welt.
Nach dem Flug
Debriefing
Sinn und Zweck
Ein Debriefing dient dazu, den Lernprozess der Piloten zu unterstützen. Daher sollten die
Dinge, die nicht so gut gelaufen sind, auch konsequent angesprochen werden. Dabei sollte
man sich nicht scheuen, seine eigenen Fehler offen zu benennen und die Anregungen
anderer Piloten anzunehmen. Genauso wichtig sind aber auch die Punkte, die besonders
gut gelaufen sind, damit man weiß, woran man beim nächsten Mal festhalten sollte.
Ziel ist die sog. „Lesson’s learned“.
Ablauf
Die einzelnen Piloten können in ihrem Debriefing den Flug aus ihrer Sicht darstellen. Dabei
ist der Fokus darauf zu legen, was gut oder schlecht gelaufen ist. Außerdem sollte man
sein Debriefing möglichst kurz halten. Folgende Elemente sollte das Debriefing enthalten:
~ 26 ~
KEINE Angst vor Fehlern!
„Kunsan Tower, Falcon 1 is landed, Runway clear.“
„Flacon1, shut down Engine and leave 3D“
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Alle Piloten:
Bewertung der eigenen Leistung
Was ist besonders gut gelaufen?
Was ist weniger gut gelaufen?
Lessons Learned: Was habe ich aus diesem Flug gelernt?
Evtl. Anmerkungen zur Server-Stabilität: Lags, Warps pp.
Evtl. Anmerkungen zur Mission / zum Missionsbau.
Nur Flight Leads:
Missionsziel erreicht?
Wurde der Flug wie gebrieft durchgeführt?
Was waren die Unterschiede zum eigentlichen Plan?
Missionsergebnisse (Abschüsse pp.), verlorene Jets
Besondere Problemstellungen während des Fluges
Kommunikation zwischen den Flights
Abweichungen vom gebrieften Plan anderer Flights
Bewertung der eigenen Wingmen
Bewertung der anderen Flights
Nur Wingmen:
Bewertung des Flight Leads (Wurden Fehler gemacht? Wenn ja, welche?)
Nur Mission Commander:
Anmerkungen zur Flight-Koordination
Ggf. Begründung der Go- / No-Go-Entscheidung
Nur Missionsbauer:
Ist die Mission so gelaufen, wie von ihm gewünscht?
Auswirkung des Missionsergebnisses auf die Campaign / den weiteren Verlauf
Ausblick auf anstehende Aufgaben / Missionen
Nur Host:
Hinweise zur Server-Performance
Besondere Vorkommnisse / Probleme aus Server-Sicht
Natürlich ist die Liste nicht abschließend, muss aber auch nicht zwangsläufig penibel
abgearbeitet werden. Wenn es zu einem Punkt nichts Außergewöhnliches zu sagen gibt, ist
es eben so. Andererseits sollte auch nicht nach dem Motto verfahren werden: „Es wurde
zwar schon alles gesagt, nur noch nicht von Jedem.“ Ein Debriefing steigert sich. Wurde ein
Punkt schon angesprochen, muss dieser nicht noch x-Mal durchgekaut werden.
~ 27 ~
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Brevities
Abort Anweisung oder Info, dass Aktion abgebrochen wird
Active Ein Emitter sendet
Alpha Check Frage nach / Bestätigung von Entfernung zum beschriebenen Punkt
Angels Flughöhe in tausend Fuß
Arizona Keine Luft-Boden-Raketenbewaffnung mehr
As fragged Einheit wird sich verhalten wie gebrieft
Bandit Als feindlich identifiziertes Flugzeug
Beam Das Ziel wird zwischen 2 und 4 Uhr bzw. 8 und 10 Uhr gehalten
Bingo Minimale Treibstoffmenge für Rückflug
Bird Freundliche Boden-Luft-Rakete
Bittersweet Hinweis auf möglichen Eigenbeschuss
Blind Kein visueller Kontakt zu freundlichen Einheiten – Gegenteil von
visual
Bogey Kontakt mit unbekannter Identität
BRA Frage nach Kurs(Bearing), Entfernung(Range) und Höhe(Altitude)
Break (Richtung) Wende mit maximaler Last in angegebene Richtung
Bruiser Freundlicher luftgestarteter Gleitflugköper
Buddy Lock Aufschaltung eines freundlichen Flugzeuges (gefolgt von
Position/Kurs/Höhe)
Buddy Spike Freundliches Flugzeug auf dem Radarwarner (gefolgt von
Position/Kurs/Höhe)
Bullseye Vorab festgelegter Referenzpunkt
Buster Anweisung, mit maximaler Marschgeschwindigkeit zu fliegen
Chicks Freundliche Flugzeuge
Christmas Tree Hinweis, dass Außenbeleuchtung eingeschaltet ist
Cleared Angefragte Aktion ist autorisiert
Cold Angriffgeometrie führt dazu, dass man HINTER dem Ziel vorbeifliegt
Committed Flugzeug beabsichtigt anzugreifen
Cons Flugzeug hinterlässt Kondensstreifen
Contact Sensorkontakt an genannter Position
Crossing 2 Fluggruppen kreuzen Flugpfad
Cruise Flug mit Marschgeschwindigkeit
Dakota Keine Bomben mehr
Data Standby für Datenlinkinformation
Declare Anfrage nach Identität von Contact
Defending Flugzeug manövriert gegen Boden-Luft-Bedrohung
Divert Weiterflug zur alternativen Basis
Duck Abtauchen und Geschwindigkeit erhöhen
Engage Ein Ziel angreifen
Engage Defensive Ich werde beschossen
Faded Radarkontakt ging verloren
Feet wet / dry Flug über Wasser / Land
Fence in/out Setze Schalter zum Betreten / Verlassen des Kampfgebietes
Fox (Nummer) Abschuss einer Luft-Luft Rakete
- One – Semi aktiv Radargelenkt
- Two – Infrarotgelenkt
- Three – aktiv Radargelenkt
Friendly Als freundlich identifizierter Kontakt
~ 28 ~
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Fuel State Treibstoffstand
Furball Kurvenkampf, in dem freundliche und feindliche Flugzeug vermischt
sind
Gate Hinweis oder Anweisung, mit Höchstgeschwindigkeit zu fliegen
Gorilla Große Gruppe, deren Zahl und Formation nicht bestimmt werden
kann
Grandslam Alle Gegner einer gemeldeten Gruppe wurden abgeschossen
Green Vector Erwartete Sichere Richtung zum flüchten
Guns Einsatz der Bordkanone
Heads up Alarmruf aufgrund einer interessanten Aktivität
Hit Einschlag von Bodenwaffe
Hollow Daten über Link nicht erhalten
Home Plate Stationierungsstützpunkt
Hostile Als feindlich identifizierter Kontakt
Hot Angriffsgeometrie führt dazu, dass man VOR dem Ziel vorbeifliegt
ID Identifikation durchgeführt. Gefolgt vom Typ
Jammer Störsender
Jink Unvorhersehbares Manöver, um Zielverfolgung zu erschweren
Joker Kraftstoffstatus über Bingo, bei welchem Einsatzende beginnen sollte
Kick off Formation lockern
Lame Duck Beschädigtes Flugzeug
Lost Contact Sensorkontakt verloren
Maddog Fox Three, die nicht vom Radar supported wird
Magnum Start einer Anti-Radar-Rakete
Markpoint Übertrage geographischen Punkt per Datalink
Midnight Information, dass Command & Control nicht länger verfügbar ist
Miller Time Angriff auf Bodenziel beendet
Monitor Beobachtung einer Gruppe mit Sensoren
Mover Unidentifizierte bewegte Objekte am Boden
Mud Bodenemitter auf dem Radarwarner (Gefolgt von Typ und Richtung)
Music (On/Off) Ein- bzw. Ausschalten von Radarstörmaßnahmen
Nails Luftemitter auf dem Radarwarner, gefolgt von Typ und Richtung
Naked Nichts auf dem Radarwarner
No factor Keine Bedrohung
No Joy Kein Sichtkontakt mit Target / Bandit
Notching Flugzeug manövriert, um einer Bedrohung auszuweichen
On Station Flugzeug hat zugewiesene Position erreicht
Orbiting Halte gegenwärtige oder zugewiesene Position
Pancake Landewunsch mit Grund, z.B. „Pancake Fuel“
Picture Taktisches Bild
Pigs Gleitwaffen (z.B. JSOW)
Pitbull Fox-Three ist aktiv und verfolgt Ziel autonom
Playmate Kooperierendes Flugzeug
Playtime Zeit, die das Flugzeug im Zielgebiet verbringen kann
Popeye Flug in den Wolken oder in Umgebung mit reduzierter Sicht
Pop-up Gruppe oder SAM taucht plötzlich auf Schirm auf
Press Anweisung, weiter vorzurücken
Pure Anweisung, auf Pure Pursuit zu gehen (Mittelweg zwischen hot und
cold)
Push Treffpunkt mit Package
Push (Kanal XY) Wechsel auf Kanal XY
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Black Diamonds – Multiplayer SOPs
Januar 2015
Raygun Aufschaltung eines unbekannten Flugzeuges mit Radar
Reference Anweisung, angegebenen Kurs einzunehmen
Renegade Ziviles Flugzeug, möglicherweise von Terroristen entführt
Reset Weiterflug zur gebrieften Position oder Einsatzgebiet
Resume Letzte Mission wird wieder aufgenommen
Rifle Freundliche Luft-Boden-Rakete wird abgefeuert
Roger Funkspruch erhalten
Rolex Zeitabweichung vom Briefing Bsp: Rolex +3 = Ziel wird 3 Minuten
später erreicht
Saddled Flügelmann hat Position in der Formation eingenommen
Same Besatzung hat gleich Information wie gerade gesagt
Saunter Fliege mit bester Ausdauer
Scan Suche Sektor nach Kontakten ab
Scramble Abheben, so schnell wie möglich
Shooter Flugzeug, das angreifen wird
Singer Radarwarner meldet Raketenstart
Single Einzelner Kontakt
Smoke Rauchmarkierung
Sniper Anweisung, einen Schuss auf eine bestimmte Flugabwehrstellung
durchzuführen
Sort(ed) Zuweisung von Zielen innerhalb einer Gruppe (ist abgeschlossen)
Spike Radarwarner meldet Flugzeugradar im Zielverfolgungsmodus
Splash Waffeneinschlag
Split Flugzeug verlässt Gruppe, um Ziel anzugreifen
Standby Bitte warten
Status Nachfrage an die eigene taktische Situation
Sunrise Information, dass Command & Control verfügbar ist
Tally Sichtung von Bandit oder Ziel (Gegenteil von No Joy)
Threat Unmittelbare Bedrohung
Thunder Eine Minute bis Luft-Boden-Waffeneinschlag
Timber Sweet A-A-TACAN verfügbar
Timber Sour A-A-TACAN nicht verfügbar
Track Flugrichtung von Kontakt
Trashed Feindlicher Lenkflugkörper wurde abgewehrt
Trespass Fliege in die Reichweite einer SAM
Tumbleweed Beschränktes Situationsbewusstsein, Frage nach Informationen
Unable Kann nicht wie angefragt handeln
Uniform UHF-Kanal
Victor VHF-Kanal
Visual Sichtkontakt mit freundlichen Luft- oder Bodentruppen (Gegenteil von
Blind)
What Luck Frage nach Missionserfolg
What State Frage nach Resttreibsoff und Bewaffnung
Wilco Werde Befehl befolgen
Winchester Keine Luft-Luft-Bewaffnung mehr vorhanden
Yardstick Anweisung, TACAN zur Entfernungsbestimmung zu nutzen
~ 30 ~